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Die Stadt der Zukunft: Wie wollen wir im 21. Jahrhundert leben?

Immer stellen wir uns die Frage, wie die Zukunft aussehen wird. Während den Ottonormalverbraucher vor allem die eigene Zukunft und damit ein recht kurzes Zeitfenster interessiert, spielt für Wissenschaftler und Forscher ein viel größerer Zeitrahmen eine Rolle.

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche hochkarätige Physiker mit der Frage auseinandergesetzt, wie wir wohl in 100 Jahren leben werden.

Die Ergebnisse und damit verbundene Prognosen schüren die Hoffnung auf etwas Großes und kennzeichnen schlichtweg fantastische Aussichten.

Dabei sind sich die Forscher in einem Punkt weitgehend einig: Die Weltuntergangsszenarien können wir getrost vom Tisch schieben.

Zwar gibt es diese immer wieder, doch zu erwarten ist es, zumindest in den 100 kommenden Jahren, wohl nicht. Stattdessen werden Wissenschaft und Forschung dazu beitragen, dass der Mensch einer aufregenden Zukunft entgegen schaut.

Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

Klimaschutz und Umweltschutz zwingen uns unsere bisherigen Gewohnheiten zu überdenken. Ein großes Thema hierbei ist die Mobilität der Zukunft.

Ein großer Schritt war die Entwicklung des Autos. Das ist noch gar nicht so lange her. Vor etwa 100 Jahren gab es nur sehr wenige Autos. Heute sieht das anders aus, die Straßen sind nahezu verstopft von ihnen.

Ein Zukunftstrend könnten die kleinen Elektroroller sein. Der Bundesrat hat den Elektrorollern grünes Licht gegeben und ihnen damit den Weg frei gemacht für deutsche Straßen.

In anderen Städten dieser Welt gehören sie bereits zum Alltagsbild. Gerade für die letzte Meile können sie eine gute Wahl sein. Aufgrund hoher Reichweiten von teilweise 40 bis 50 km, könnten sie aber auch für viele eine echte Alternative zum Auto sein.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Sie sind klein und wendig. Gerade für die verstopften Städte könnten sie eine wirklich gute Alternative zum Auto sein.

Hierfür muss die Stadtentwicklung allerdings in Zukunft mehr dafür tun, damit Fahrradfahrer und Fahrer von E-Rollern auch Platz haben und nicht mit Autos und Fußgängern in Konflikt kommen.

Aktuelle Umfragen zeigen, dass fast jeder vierte Deutsche sich vorstellen kann auf einen Elektro-Tretroller auszuweichen. Jetzt müssen die Hersteller nur dafür sorgen, dass es auch tatsächlich Elektroroller mit Straßenzulassung zu kaufen gibt. Denn die derzeitig verfügbaren E-Roller dürfen weiterhin nicht gefahren werden.

Doch um das Klima und die Umwelt zu schützen, muss noch viel mehr erfolgen.

Die Initiative Fridays for Future fordert eine CO2-Steuer. Diese würde dafür sorgen, dass CO2-Verursacher zur Kasse gebeten werden. Weite Flugreisen könnten so um bis zu 2.000 Euro teurer werden. Angesichts der Dumping-Preise von Flügen sollte das eine Überlegung Wert sein.

Eine andere Alternative sieht vor, nicht die CO2-Verursacher zu bestrafen, sondern die zu belohnen, die möglichst wenig CO2 verbrauchen. Wer kein Auto fährt und stattdessen das Fahrrad wählt, könnte dafür belohnt werden. Auch das könnte helfen den Klimaschutz voranzutreiben.

Eines ist klar, die Mobilität der Zukunft wird ganz anders aussehen, als wir sie uns heute vorstellen können.

Wie werden wir in Zukunft mobil unterwegs sein?

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Sind Nanotechnologie und Telepräsenz die Trends der Zukunft?

Städtische Krankenhäuser werden in Zukunft vorwiegend auf  Nanogeräte zurückgreifen. Sie werden es ermöglichen, Behandlungsansätze umzusetzen, die um einiges schonender sind als die bisherigen.

Damit könnten beispielsweise die Nebenwirkungen von Chemotherapien minimiert werden, sodass hier nicht mehr so viele gesunde Zellen angegriffen werden.

Auch das Nanoauto könnte in den Kliniken Einzug halten. Es sorgt dafür, dass die Chirurgie überflüssig wird und die Behandlung direkt im Körper stattfindet.

Übrigens telefonieren wir in der Stadt der Zukunft nicht mehr mit einem Gesprächspartner. Wir verwenden stattdessen die Telepräsenz, die wiederum ganz neue Möglichkeiten schafft.

Bei der Telepräsenz wird von dem Gesprächspartner ein 3D-Hologramm geschaffen.

Mit dem Universalübersetzer entsteht ein neues Berufsbild. Dieser Experte wird dazu beitragen, dass sich Menschen weltweit uneingeschränkt unterhalten können.

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Wie wird die Energieversorgung der Zukunft aussehen?

Wer sich für die Stadt der Zukunft interessiert, wird sich unweigerlich mit der Energieversorgung auseinandersetzen. Einig sind sich Wissenschaftler vor allem in dem Punkt, dass sich fossile Brennstoffe dem Ende neigen.

Doch woher bezieht der Mensch seine Energie und reichen die alternativen Energiequellen aus?

Einige Wissenschaftler sehen die Chance in den Sternen. So sind sie davon überzeugt, dass im kommenden Jahrhundert Wege und Möglichkeiten gefunden werden, mit denen der Mensch auf die Energie der Sterne zurückgreifen kann. Zumal in 100 Jahren wohl auch nicht mehr so viel Energie verbraucht wird wie derzeit.

Das Zauberwort wird hier der Magnetismus sein. Züge, Skateboards und Autos sollen nicht mehr von diversen Energieträgern vorangebracht werden. Vielmehr werden sie durch den Magnetismus durch die Städte gleiten. 

Was für die wachsende Bedeutung des Magnetismus spricht, sind die geringer werdenden Kosten, die mit der Supraleitung verbunden sind.

Zudem haben sich die Supraleitungen rasant weiterentwickelt. Sie sind jetzt nicht mehr auf eine solch umfassende Kühlung angewiesen wie noch vor wenigen Jahren. Supraleitungen sind eine der wichtigsten Grundlagen für leistungsstarke Magnetfelder, die nach der Erzeugung permanent zur Verfügung stehen.

Doch damit nicht genug: Der Mensch wird in 100 Jahren auch dazu in der Lage sein, die benötigte Energie ganz einfach aus dem All zu ziehen. Dies soll über Satelliten erfolgen, die in die Umlaufbahn gebracht werden.

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Städte sind auf hochkarätiges Fachpersonal angewiesen

In den kommenden 100 Jahren wird sich eine konsequente Technisierung der Städte durchsetzen. Die sich daraus ergebenden Besonderheiten stellen für die Verantwortlichen vollkommen neue Herausforderungen dar.

Um die Automaten einzurichten und zu optimieren, werden hochqualifizierte Fachleute benötigt.

Dabei wird eine beachtliche Gruppe von Fachleuten erforderlich sein, die gemeinsam in streng strukturierten Teams zusammenarbeiten werden.

Um dem gewachsen zu sein, müssen schon viel früher die nötigen Bildungsangebote in den Städten geschaffen werden.

Die Stadt der Zukunft muss schon jetzt dafür Sorge tragen, dass ihr später ausreichend Fachkräfte zur Verfügung stehen.

Ausgehend von den Weltstädten wird zudem aktiv Einfluss auf den internationalen Finanzmarkt genommen.

Woher bekommen wir in Zukunft unser Fachpersonal?

Carsharing-Konzepte werden weiter ausgebaut

Als in den vergangenen Jahren die ersten Carsharing-Modelle auf den Weg gebracht wurden, war die Begeisterung groß. In den kommenden 100 Jahren soll dieses Konzept weiter ausgebaut werden.

Dabei sollen die Sharing-Angebote über Autos hinausgehen und sich auf zahlreiche Alltagsgegenstände beziehen. Demnach sollen diese nicht mehr in den Besitz des Einzelnen übergehen, sondern per Sharing-Modell jedem dann zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht werden.

Das schont wiederum das Vermögen des Einzelnen, entlastet aber auch die Energieressourcen.

Individuelle Produkte, die genau nach Kundenwünschen gefertigt werden, dürfen in der Stadt der Zukunft nicht fehlen.

Dazu tragen vor allem die 3D-Drucker bei. Ihre Technik wird in den kommenden Jahren weiter optimiert, sodass sich für Haus, Outfit und Co viele Gegenstände nach persönlichen Wünschen drucken lassen.

Diese Angebote werden vor allem in Form von kleinen Unternehmen in den Städten Einzug halten. 

Digitalisierung stellt Städte vor neue Herausforderung

Das Internet wird auch in den kommenden Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Alltags bleiben. Durch die unzähligen Möglichkeiten, die das Medium bietet, wird es in den Städten ruhiger.

Der Anteil der Einkäufe, die online abgewickelt werden, wird demnach rasant steigen. Damit werden in den Städten aber auch deutlich weniger Geschäfte gebraucht.

Die moderne Technik wird dem Menschen allerhand Arbeit abnehmen.

Die futuristische Stadtgesellschaft muss den Einkaufszettel nicht mehr selbst schreiben. Das wird der Kühlschrank für sie erledigen. Die Bestellung geht dann ganz automatisch an den Händler der eigenen Wahl.

Die Automatisierung vieler Vorgänge scheint ein Schlüsselprinzip der Zukunft zu sein.

So sollen Lüftung und Heizung vollkommen automatisch gesteuert werden. Davon erhoffen sich Wissenschaftler nicht nur mehr Lebenskomfort, sondern auch eine bessere Ausnutzung bereitstehender Ressourcen.

Im Straßenverkehr werden fahrerlose Transportsysteme ebenso zum Alltag gehören wie Drohnen, die Bestellungen noch am selben Tag zur gewünschten Adresse liefern.

In vielerlei Hinsicht werden Automaten unseren Alltag dominieren. Sie sorgen dafür, dass der Mensch weniger Dinge allein erledigen muss, werden aber beispielsweise auch für die Steuerung des städtischen Verkehrsflusses verantwortlich sein.

Autos ohne Fahrer prägen das Stadtbild

Natürlich wird auch in 100 Jahren die Mobilität eine entscheidende Rolle spielen. Das Auto bleibt dabei das wichtigste Verkehrsmittel. Doch wer glaubt, dass wir uns weiterhin jeden Tag in den Verkehr als Fahrer stürzen, irrt sich.

Die Entwicklungen in der Automobilindustrie legen die Annahme nahe, dass es in 100 Jahren in den Städten vorwiegend Autos ohne Fahrer geben wird. Wir sind demnach in erster Linie Mitfahrer.

Damit das Konzept funktioniert, braucht das Auto der Zukunft natürlich allerhand Sensoren und ein gutes Zentrum, in dem diese verarbeitet werden. Polizeiautos sollen nicht nur deutlich futuristischer aussehen, sondern werden sich wohl auch mit einer Fernbedienung steuern lassen.

Wie sieht das Auto der Zukunft aus? Werden wir alle komplett ohne Fahrer fahren können? Brauchen wir dann überhaupt noch einen Führerschein?